Wendematratze

Im Prinzip lassen sich alle Matratzen drehen oder wenden. Aber ist dies sinnvoll, wenn es sich nicht direkt um eine Wendematratze handelt? Welche Vorteile eine Wendematratze tatsächlich hat und weitere Fragen hinsichtlich dieser Art Matratze werden in diesem Beitrag beantwortet.

Das bedeutet Wendematratze

Wie der Begriff schon aussagt, handelt es sich um eine Matratze, die sich wenden lässt. In der Regel ist eine Seite härter als die andere und kann so gewendet werden, wie es zum Schlafen am besten passt. Es gibt allerdings auch Wendematratzen, die auf beiden Seiten denselben Härtegrad haben. Aber warum genau sollte man eine Wendematratze kaufen?

Die wichtigsten Gründe für diese Kaufentscheidung sind zum einen, dass durch das Wenden Liegekuhlen vermieden werden. Des Weiteren wird Milben so die Lebensgrundlage entzogen. Zu guter Letzt kommt es zu einer besseren Durchlüftung der Matratze.

Darum sollte man seine Matratze regelmäßig wenden

Der Mensch verliert im Durchschnitt etwa 3 Liter Scheiß pro Woche. Sammelt sich diese Feuchtigkeit in der Matratze, kann es letztendlich zu Schimmelbildung kommen. Dies wiederum stellt eine Gefahr für die Gesundheit dar. Außerdem wird die Bildung von Liegekuhlen durch die Verbindung zwischen Feuchtigkeit und Belastung durch das Körpergewicht begünstigt.

Kann man jede Matratze wenden?

Tatsächlich sollte man nicht jede Matratze wenden. Hierbei spielt die Symmetrie eine Rolle. Das heißt, die Ober- und Unterseite muss die gleiche Härte haben. Denn nur so bleibt das Liegegefühl konstant. Außerdem müssen die Zonen zur Mitte ebenfalls symmetrisch sein. Dies gilt auch wieder für beide Seiten.

Dieser Unterschied besteht zwischen Matratze wenden und Matratze drehen

Beim Wenden ist das Tauschen der Liegeflächen zu verstehen. Das heißt, man liegt nach dem Wenden auf der anderen Seite der Matratze. Beim Drehen bleibt man auf derselben Liegefläche liegen. Nur das der Kopfbereich anschließend am Fußende ist.

Dies sind die Vorteile einer Wendematratze

Herkömmliche Matratzen können nur auf einer Seite benutzt werden. Das heißt, sie sind so aufgebaut, dass es eine Schlafseite und eine Unterseite gibt. Wendet man diese Matratze aber geht der Schlafkomfort verloren. Das bedeute am Ende, man quält sich mit unruhigem Schlaf und im schlimmsten Fall mit Rückenschmerzen. Dies ist bei einer Wendematratze nicht gegeben und das zählt zu dem größten Vorteil. Welche Vorteile eine Wendematratze außerdem hat, ist nachstehend aufgelistet:

  • Derselbe Härtegrad auf beiden Seiten
  • Nutzt sich weniger stark ab.
  • Auf Dauer spart man viel Geld.
  • Mit zwei verschiedenen Härtegraden lässt sich die Wendematratze an Körpergröße und Gewicht anpassen.

So oft sollte eine Matratze gewendet werden

Hierbei spielt in erster Linie das Material sowie die Verarbeitung eine Rolle. Ist die Matratze günstiger, so ist die Verarbeitung entsprechen und sie sollte öfter gewendet werden als eine qualitativ hochwertigere. Das heißt, im Normalfall sollte man eine Matratze bis zu 4-mal im Jahr wenden. Handelt es sich aber um eine besonders atmungsaktive und gut verarbeitete Matratze, kann das Wenden 2- bis 3-mal im Jahr ausreichen.

Fazit

Meist liegt man im Bett immer an der gleichen Stelle. Das bedeutet für die Matratze eine entsprechende Belastung auf immer dieselben Bereiche. Mit einer Wendematratze lassen sich Materialabnutzungen, welche sich oftmals durch Liegekuhlen auszeichnen, vermeiden.

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